Arten von Wunden

Generell soll eine Wundreinigung sowie das Auftragen

von Salben oder Desinfektionsmitteln in der Ersten Hilfe unterbleiben.

Schürfwunden

Wenn kein Tetanusschutz vorliegt, ist jede offene Wunde von einem Arzt behandeln zu lassen!

Schnittwunden

Jede offene Wunde über einem Gelenk, an Hand- oder Fußrücken, im Gesicht oder Genitalbereich

soll von einem Arzt beurteilt werden!

Rissquetschwunden

Zerfetztes Gewebe bildet Wundtaschen mit erheblicher Gefahr einer Wundinfektion.

Penetrierende Wunden

Steckt die Stichwaffe oder der Gegenstand (Fremdkörper) noch in der Wunde, darf dieser nie

vom Ersthelfer entfernt werden.

Geschlossene Wunden

Die "PECH"-Regel kann bei der Ersten Hilfe von Sportverletzungen sehr hilfreich sein.

Verbrennungen

Das verletzte Gewebe soll unmittelbar nach der Verbrennung/Verbrühung gekühlt werden, später ist kein positiver Effekt mehr zu erwarten. Ist die Verletzung der Haut sehr großflächig, darf nicht gekühlt werden, da das zu einer Unterkühlung führen würde.

Verätzungen

Das Wundbild einer Verätzung ist von einer Verbrennungswunde sehr schwer zu unterscheiden.

Verrenkungen

Einrenkungs- und Bewegungsversuche müssen unterbleiben.

Knochenbrüche

Bei der Verletzung großer Röhrenknochen (Oberarm, Oberschenkel), des Beckens oder mehrerer Knochen gleichzeitig besteht immer akute Schockgefahr!

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